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Energieausweis: So, dann einmal den Ausweis bitte... Jetzt auch für Nichtwohngebäude!
- Mein Auto verbraucht 7 Liter auf 100 Kilometer!
- Mein Kühlschrank hat die Energieklasse A++!
- Aber wieviel verbraucht meine Wohnung auf den Quadratmeter?
Anders als bei vielen Haushaltsgeräten oder Autos, ist der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe. Und das obwohl in privaten Haushalten die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten darstellen.
Hier sehen Sie einige ausgesuchte Beispiele, die Sie für den Heizwärmebedarf Ihrer eigenen Immobilie sensibilisieren sollen:
.Wohnhaus mit Anbau ..........Mischgebäude..................Bungalow................Mehrfamilienhaus
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.....Architektenhaus.. .... ......Fachwerkhaus...........Wohnhaus von 1890 .........Einfamilienhaus.
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Das Unwissen um den Heizwärmebedarf soll sich jetzt ändern: Seit dem 01. Januar 2009 ist der Energieausweis bei Neubau, Verkauf oder Vermietung für alle Wohngebäude Pflicht. Damit sollen schon beim Kauf, Bau oder Anmietung von Wohnungen der Energiebedarf und die damit verbundenen Heizkosten einer Immobilie transparenter werden.
Davon profitieren alle:
- Mieter und Verbraucher können abschätzen, ob sie mit eher „hohen“ oder „niedrigen“ Energiekosten rechnen müssen. Dies ist eine Entscheidungshilfe bei der Wohnungs- oder Haussuche und ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte untereinander.
- Vermieter oder Verkäufer haben mit dem Energieausweis ein zusätzliches Marketinginstrument. Mit steigenden Nebenkostenbelastungen wird in Zukunft „Energieeffizienz“ zum eigenen Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt. Eigentümer die schon in die Modernisierung investiert haben können dieses mit dem Energieausweis dokumentieren
- Wohnungsunternehmen können ihren Bestand energetisch „durchleuchten“ und erhalten so wichtige Entscheidungskriterien für die Instandsetzungs- und Modernisierungsplanung sowie den Verkauf von Objekten.
Es gibt zwei verschiedene Arten einen Energieausweis auszustellen:
Der bedarfsorientierte Energieausweis wird anhand von technischen Daten rechnerisch ermittelt und beurteilt so besser die Bausubstanz des Gebäudes. Um eindeutige Sanierungsempfehlungen treffen zu können ist bei dieser Variante aber eine Vor-Ort-Begehung zwingend erforderlich. Der Mehrpreis für den bedarfsorientierten Energieausweis ist dadurch gerechtfertigt, dass die Beratungsleistungen unserer Ingenieure für Sie den eigentlichen Mehrwert bilden.
Der verbrauchsorientierte Energieausweis wird anhand von Heizkostenabrechnungen erstellt und spiegelt so in erster Linie nicht die eigentliche Bausubstanz wieder, sondern nur den vom Nutzerverhalten abhängigen Energieverbrauch.
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